Anmeldung Ihres Kindes im Kinderzentrum

Sie möchten Ihr Kind im Kinderzentrum Krumbach anmelden? Dann rufen Sie uns an und machen bitte einen Termin mit uns aus (nach 14:00 Uhr).

Was Sie zur Anmeldung mitbringen müssen:

  • Ihr Kind

  • das U-Heft und der Impfpass Ihres Kindes

  • Aufnahmeantrag


Aufnahmeanträge zum Herunterladen:

>>  Aufnahmeantrag KINDERGARTEN (PDF)
>>  Aufnahmeantrag Martina-Faßreiner Kinderkrippe (PDF)
Bildung und Teilhabe / Anträge auf Kostenübernahme

Das >> Landratsamt Günzburg berät Sie bei allen Fragen zum Bildungs- und Teilhabepaket.

Im >> Familienportal des Landkreises  finden Sie verschiedene Formulare mit denen Sie Leistungen beantragen können.
Zum Beispiel den >>  "Antrag auf Übernahme der Kosten für die Betreuung in einer Kindertageseinrichtung".

Informationsblatt zum >> Bildungs- und Teilhabepaket

Hier können Sie den >> Antrag für Leistungen für Bildung und Teilhabe herunterladen.


Der erste Tag Ihres Kindes im Kinderzentrum

erster tag

Das braucht Ihr Kind an seinem ersten Tag im KIZE:

Hausschuhe

Brotzeittasche mit Vesper (je nach Buchungszeit)

aktuelle Telefonnummern

Wechselkleidung in einer extra Tasche, mit dem Namen gekennzeichnet

Bei Krankheit

Was tun, wenn Ihr Kind einmal krank ist?

Wann muss mein Kind zu Hause bleiben? Im Kindergarten verabreichen wir keine Medikamente. Ausgenommen sind chronisch kranke Kinder mit Medikamentenplan vom Hausarzt.

Ein krankes Kind gehört nicht in den Kindergarten. Generell dürfen Kinder nicht in den Kindergarten geschickt werden, wenn sie eine ansteckende, meldepflichtige Krankheit haben, denn sonst könnten schnell noch andere Personen krank werden.

Kinder dürfen auch dann nicht in den Kindergarten, wenn sie an einer Magen-Darm-Erkrankung mit Durchfall leiden.

fieberthermometer

Ein Kind mit 38° Fieber darf auch nicht in den Kindergarten gebracht werden. Erkranken Kinder im Kindergarten oder bekommen Fieber, werden die Eltern sofort informiert und gebeten, ihr Kind vom Kindergarten abzuholen.

Bei Husten und Schnupfen entscheiden die Eltern selbst, ob ihr Kind in den Kindergarten gehen oder lieber daheim bleiben soll.

Kinder mit Läusen dürfen die Einrichtung wieder besuchen, wenn auf dem Kopf keine aktiven Läuse mehr zu finden sind und ein vollständiger Behandlungszyklus erfolgt ist. Die Behandlung nur mit apothekenpflichtigen Medikamenten durchführen, denn nur mit diesen Mittel ist eine wirksame Läusebekämpfung gewährleistet.

 

Sauberkeitserziehung

Den richtigen Zeitpunkt für Topf oder Toilette bestimmt jedes Kind selbst. Wie beim Krabbeln, Laufen und Sprechen hat es auch für seine großen und kleinen Geschäfte einen eigenen Zeitplan. Und der sieht vor, irgendwann zwischen zwei und vier Jahren keine Windeln mehr zu brauchen.

Die meisten Kinder werden erst sauber und dann trocken. Zunächst gelingt die selbstständige Kontrolle tagsüber, nach einigen Wochen bis Monaten reicht auch nachts die Schlafanzughose.

Daran merken Eltern, dass ihr Kind es ohne Windel versuchen möchte.

  • Es macht deutlich, wenn die Windel voll ist. Es zeigt darauf und benennt den Inhalt in seiner Sprache.

  • Es erledigt sein Geschäft nicht mehr unbemerkt, sondern verrät mit Mimik und Gestik, dass „es“ passiert. Oft zieht es sich dazu in eine stille Ecke zurück.

  • Die volle Windel ist ihm unangenehm, es will gewickelt werden.

  • Es folgt Eltern und Geschwistern auf die Toilette und interessiert sich für das, was dort geschieht.

  • Es will sich keine Windel mehr umbinden lassen.

Bevor Kinder diese Signale geben können, müssen sie einige Entwicklungsschritte hinter sich gebracht haben. Sie müssen verstehen, dass Grummeln im Bauch und Druckgefühl auf der Blase mit ihren Ausscheidungen zusammenhängen. Sie brauchen ein Zeitgefühl, um rechtzeitig zu Topf oder Toilette zu gelangen. Und sie müssen ihren Darm- und Blasenmuskulatur sicher beherrschen.

Erst im dritten Lebensjahr sind die Nervenbahnen so gereift, dass die Schließmuskeln kontrolliert werden können. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, ist das Kind überhaupt fähig, auf die Windel zu verzichten. Wer zu früh mit der Sauberkeitserziehung beginnt, erreicht deshalb oft das Gegenteil dessen, was er sich erhofft hat.

Jede Mutter, jeder Vater hat vermutlich schon einmal die Erfolgsmeldung anderer Eltern gehört, deren Kinder, kaum dass sie sitzen konnten, schon Topf oder Toilette benutzten. Doch was aussieht wie eine gelungene Sauberkeitserziehung, ist nur ein scheinbarer Erfolg. Es zeigt lediglich, dass diese Eltern den Rhythmus ihres Kindes beobachten und perfekt kontrollieren.

Wenn dann tatsächlich etwas in den Topf geht, ist das noch kein Zeichen dafür, dass das Kind seinen Körper beherrscht. Es wird lediglich im Topf aufgefangen, was sonst in der Windel gelandet wäre.

Auch wenn Drängeln in der Sauberkeitserziehung eher schadet als nutzt, völlig kommentarlos sollten Eltern diesen Entwicklungsschritt nicht vorbeigehen lassen. Kinder brauchen Aufmerksamkeit- auch bei ihren Bemühungen, die Windel loswerden. So können Sie das Sauber werden unterstützen, ohne Druck ausüben:

  • Nicht die Toilette abschließen, sofern Sie es aushalten, einen kleinen Zuschauer zu haben- den Kinder lernen durch Nachahmung. Benutzen ältere Geschwister die Toilette, begreifen das kleinere sowieso meistens sehr schnell, wie es geht.

  • Das Kind selbst entscheiden lassen, ob es seine Sitzung auf einem Topf oder auf der Toilette abhalten will. Auf dem Topf findet es sicheren Halt, hat eine angenehme Sitzhöhe und kann beobachten, was da aus ihm herauskommt. Wenn es versteht, dass nur ein Rest ohne Verbindung zu seinem Körper weggespült wird, kann es mit diesem „Verlust“ besser umgehen. Wenn Ihr Kind lieber auf die Toilette gehen möchte, sollten Sie einen Ring für den Sitz anschaffen, der den kleinen Po hält.

  • Viele Kinder fürchten sich vor dem Klo. Sie haben Angst, hinein- oder herunter zu fallen. Nützlich ist deshalb auch eine Trittstufe, auf der die Beinchen sicheren Halt finden.

  • Das Kind so anziehen, dass es schnell aus der Hose kommt. Also keine komplizierten Gürtelschnallen oder Latzhosen. Am besten kommen Kleinkinder mit Hosen zurecht, die einen Gummibund haben.

  • Gelassen bleiben, wenn etwas danebengeht. Die Zeit des Sauberwerdens fällt häufig in das Trotzalter. Deshalb nicht auf Machtkämpfe ankommen lassen. Ein Zweijähriges entdeckt sehr schnell, das die Mama es vielleicht auf den Topf zwingen kann- dass es über den Inhalt aber allein bestimmt.

>> Infoblatt zur Sauberkeitserziehung zum Herunterladen (PDF)

Das Kindergarten ABC

Liebe Eltern,
unser Kindergarten – ABC soll Sie in der Kindergartenzeit begleiten. Unser kleiner Ratgeber möchte Ihnen Hilfestellung geben und Lösungen bieten.
Wir möchten grundsätzliche Fragen beantworten und auf das Zusammenleben in einem großen Haus vorbereiten.

abc 2018 cover

>> KIGA - ABC zum Herunterladen (PDF)